Asien

Warum ich immer wieder nach Kambodscha zurückkehre

Von:
Sven Zika
October 26, 2026

Ein persönlicher Reisebericht von

Sven Zika - Produktmanager bei Tischler Reisen

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Mit Reisebüropartnern unterwegs zu meinen Lieblingsortenzwischen Phnom Penh, Angkor und Siem Reap.

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‚Wie oft warst du eigentlich schon in Angkor?‘

Diese Frage bekomme ich auf fast jeder Reise gestellt. Ehrlich gesagt habe ich irgendwann aufgehört zu zählen.

Nach zehn Jahren in Kambodscha kenne ich viele Orte des Landes ziemlich gut. Und trotzdem freue ich mich jedes Mal auf die Rückkehr. Nicht nur auf Angkor, sondern auch auf den ersten Abend an der Riverfront von Phnom Penh, auf alte Bekannte und auf Geschichten, die man nicht planen kann.

Genau solche Momente haben auch unsere Jubiläums-Inforeisedurch Kambodscha und Singapur geprägt.

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Phnom Penh: Zwischen Geschichte und Aufbruch

Unsere Reise beginnt in Phnom Penh. Schon die Ankunft zeigt,wie schnell sich Kambodscha verändert. Seit 2025 verfügt die Hauptstadt übereinen neuen internationalen Flughafen. Dank neuer Autobahnanbindung erreichenwir die Stadt deutlich schneller als früher.

Empfangen werden wir von unserer Reiseleiterin Phal, die viele Jahre in der DDR gelebt hat und ausgezeichnet Deutsch spricht. Gemeinsam mit unserem Fahrer und Villy von unserer Partneragentur vor Ort sorgt sie dafür, dass wir uns vom ersten Moment an willkommen fühlen.

Um dem Jetlag keine Chance zu geben, starten wir direkt mit dem Programm. Der Besuch des Genozid-Museums Tuol Sleng gehört zu den bewegendsten Stationen der Reise. Wenige Stunden später sitzen wir bei einem kühlen Bier auf einem Boot und beobachten den Sonnenuntergang über Mekong und Tonle Sap. Genau diese Gegensätze machen Phnom Penh für mich so spannend.

Kochkurs

Von unserem wunderschönen Hotel La Rose Suites geht es gemeinsam mit der Köchin im Tuk Tuk auf einen lokalen Markt.

Mit einer Einkaufsliste ausgestattet suchen wir selbst die Zutaten für den anschließenden Kochkurs zusammen.

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Mit viel Humor und Charme zeigt uns die Köchin anschließend, wie Vorspeise, Hauptgericht und Dessert zubereitet werden.

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Selbst für jemanden wie mich, der wirklich nicht gerne kocht, war es ein sehr unterhaltsamer Nachmittag – und geschmeckt hat es am Ende auch noch richtig gut!

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Weiterer Tourverlauf

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Ein besonderes Erlebnis ist auch unser Abend mit de deutschen Botschafter. In entspannter Atmosphäre, und bei einem Abendessen im kolonialen Raffles le Royal Hotel, berichtet er von seinem Leben in Kambodscha, seiner Arbeit, den Beziehungen zu Deutschland und den Entwicklungen des Landes.

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Smiling Gecko: Ein Dorf voller Ideen

Nach einer privaten Segnungszeremonie durch Mönche in Oudong erreichen wir das Farmhouse von Smiling Gecko. Das Projekt wurde vom Schweizer Fotografen Hannes Schmid gegründet, der unteranderem mit Queen, AC/DC, Elton John und Tina Turner gearbeitet hat.

Heute setzt er sich mit beeindruckender Energie für Bildung, Landwirtschaft und soziale Entwicklung in Kambodscha ein. Besonders spannend ist es, das Projekt gemeinsam mit ihm zu erkunden und aus erster Hand zu erfahren, was hier entstanden ist.

Für einen unerwarteten Höhepunkt sorgt die Suche nach Ameisennestern. Ameisen gelten in Kambodscha als Delikatesse. Aus Neugier wage ich als Vegetarier den ersten Bissen – und bin überrascht, wie viele Teilnehmer kurz darauf ebenfalls probieren möchten.

Am Abend zeigt uns Spitzenköchin Mariya Un bei einem außergewöhnlichen 7-Gänge-Dinner, wie modern Khmer-Küche heute interpretiert werden kann.

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Battambang: Reiswein, Bambuszug und Straßenküchen

Battambang gehört zu meinen Lieblingsorten in Kambodscha. Hier erlebt man das Land abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten.

Mit Tuk Tuks fahren wir durch die ländliche Umgebung, besuchen Familienbetriebe und erfahren, wie Reispapier und Reiswein hergestellt werden. Natürlich wird auch probiert. Besonders der Reiswein mit eingelegten Litschis oder Spinnen sorgt für gemischte Reaktionen.

Nicht weniger unterhaltsam ist die Fahrt mit dem berühmten Bambuszug. Komfortabel ist sie nicht, dafür umso einprägsamer.

Am Abend probieren wir uns durch die Straßenküchen der Stadt. Insekten, Durian und andere Spezialitäten sorgen für Gesprächsstoff. Irgendwann stellen wir allerdings fest, dass selbst die mutigsten Verkoster wie der Lust auf etwas Vertrautes haben – und landen schließlich gemeinsam in einem kleinen Straßenrestaurant.

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Siem Reap: Minensuchratten, Vespas und persönliche Erinnerungen

Auf dem Weg nach Siem Reap besuchen wir APOPO. Die speziell trainierten Riesenratten helfen dabei, Landminen aufzuspüren und ehemalige Gefahrengebiete wieder nutzbar zu machen. Eine ungewöhnliche Idee, die tatsächlich Leben rettet. Die Ratten selbst sind nicht schwer genug, um eine Mine auszulösen.

Anschließend beziehen wir Quartier im Jaya House River Park, einem meiner Lieblingshotels in Kambodscha. Das kleine Designhotel überzeugt nicht mit Größe, sondern mit Atmosphäre und Service. Sogar die Minibar im Zimmer und eine tägliche Massage sind inklusive!

Am Abend wartet eines meiner persönlichen Highlights: die Vespa-Tour durch Siem Reap. Jeder Teilnehmer sitzt hinten auf einer eigenen Vespa mit Fahrer, während wir gemeinsam durch Straßenmärkte, Garküchen und das nächtliche Leben der Stadtfahren.

Unser letzter Halt ist das Asana Khmer Wooden House. Für viele Besucher einfach eine schöne Bar. Für mich ein besonderer Ort, denn hier habe ich 2018 gemeinsam mit Familie und Freunden unsere Hochzeit gefeiert.

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Angkor und ein Abschied unter Freunden

Auch nach vielen Besuchen beeindruckt mich Angkor immer wieder. Bayon, Ta Prohm und Angkor Wat gehören zu den Orten, die man nicht einfach nur besichtigt, sondern erlebt.

Im April sind vergleichsweise wenige Besucher unterwegs. Dadurch bleibt Zeit, die Tempel in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

Unser letztes Abendessen in Kambodscha genießen wir bei meinen Freunden Sara und Paul im Haven. In ihrem Ausbildungsrestaurant erhalten junge Menschen aus schwierigen Verhältnissen die Chance auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Gutes Essen und ein sinnvolles Projekt – eine Kombination, die mir jedes Mal Freude macht.

Später führt mich der Weg noch einmal in die Ms Wong. Die Bar im Stil des alten Shanghai gehört seit Jahren zu meinen festen Stationen in Siem Reap. Und ja – auf die Bloody Mary dort habe ich mich tatsächlich schon die ganze Reise gefreut.

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Ein kurzer Abstecher nach Singapur

Bevor es zurück nach Deutschland geht, verbringen wir noch einige Stunden in Singapur.

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Unser Reiseleiter David spricht ausgezeichnet Deutsch und erzählt mit einer Begeisterung, bei der man sich manchmal fragt, ob er überhaupt Luft holt.

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Gemeinsam erkunden wir Chinatown, Little India und Kampong Glam, besuchen den Merlion und genießen den Ausblick vom Sky Park des Marina Bay Sands.

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Der Wein dort oben ist zwar etwas überteuert, aber beidiesem Panorama drückt man gerne ein Auge zu.

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Zum Abschluss essen wir in einem traditionellen Hawker Center, bevor wir zum Flughafen aufbrechen. Mit dem Wasserfall im Jewel Changi Airport wartet dort noch ein letzter Höhepunkt auf uns.

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Mein Fazit

Auch nach all den Jahren überrascht mich Kambodscha immer wieder – mit neuen Erlebnissen, vertrauten Gesichtern und Begegnungen, die in Erinnerung bleiben. Besonders schön war es, meine Begeisterung für dieses Land mit unseren Reisebüropartnern zu teilen und gemeinsam viele besondere Momente zu erleben.

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Und eines weiß ich schon jetzt: Mein nächster Besuch in Kambodscha kommt bestimmt!